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Dienstag, 18. Mai 2010

Tag siebzehn, Casino Royale

Nach nur drei Stunden Schlaf um 3 Uhr raus um sich auf den Weg zum Rafting zu machen.
Unser Fahrer, ein gebürtiger Tscheche deutscher Abstammung aus Leitomischl vertiefte sich recht schnell in Unterhaltungen mit mir über implosive Technologien, Mineraliengewinnung und US-Innenpolitik, während die anderen schliefen.

Auf der Route 66 hielten wir an einer geradezu klischeehaften ‚Geistertankstelle aus den 60ern :D anschließend ging es weiter in ein Indianer Reservat. Zunächst mussten alle unterschreiben, dass im Falle von Verletzungen oder Tot die indianische Nation nicht haftbar ist und es sich nicht um einen Vergnügungspark sondern um echte Risiken auch abseits der Nutzung der Boote handelt. Vom Örtchen mit dem schönen Namen Peach Springs ging es in einem alten Schulbus eine Stunde lang ca 21 Mailen quer durch die Prairie und durch Flussbetten… wie eine 60 Minuten Achterbahnfahrt.

Am Fluss angekommen wurden unsere Gegenstände wasserdicht verpackt und wir mit Rettungswesten versehen. Dann gings auch schon los… nach 30 Sekunden Fahrt war alles durch… Jeans, Socken, Schuhe… das Wasser des Colorado war auch recht kalt und der Wind in der Wüste überraschend frisch. Während der 5 Stündigen Tour mit einer Länge von 40 Meilen wechselten mörderische Stromschnellen die einen Fast vom Boot katapultierten und klatschnass sein mit kurzen Stopps bei denen man am Rande des Flusses, zwischen den Felsen und in Höhlen, an Seilen und Strickleitern um her kletterte um Wasserfälle in Höhlen zu besuchen. Fast getrocknet ging es Anschließend wieder in die Stromschnellen. Da wir mit drei Männern aus Neuseeland in einem Boot waren und anders als bei den Anderen Booten keine Frauen dabei waren, so glaube ich, ging unser indianischer Bootsführer härter an die Stromschnellen. Mittag gab es in einer Felslichtung mitten im Nirgendwo umgeben von Felsen direkt am Fluss.

Am Ende der Bootstour wurden wir mit einem Helikopter auf den Grandcanyon geflogen und von dort mit unserem Fahrer wieder in Richtung Las Vegas. Leider hat Jan irgendwo seinen Führerschein und seine Hoteltürkarte verloren. Auf dem Weg besuchten wir noch mal die Wüste und den Hoover Staudamm.

Im Hotel angekommen schnell in unserer Anzüge geschlüpft, eine Limousine bestellt und Martin am Flughafen abgeholt :D. JA so soll es sein :D.

Anschließend waren wir dann alle in feinem Zwirn essen und anschließend Geld verlieren an Automaten und am Roulettetisch. Ganz wie James Bond... erst Abenteuer auf Motorbooten und Halsbrecherische Stunts in der Wildnis, mit dem Hubschrauber rumfliegen und am Abend im Anzug im Casino... :D

Hoffentlich endlich mal wieder ausschlafen…

3 Kommentare:

  1. total abefahren, ein wahnsinnstag und eine atemberaubende landschaft!

    oh, und ein paar feine herren in noch feineren zwirnen. sehr schick allesamt! die maßgeschneiderten anzüge machen was her. ;)

    aber was sehe ich da... weiße socken? ^^ tztztz.

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  2. Man man, so wie sich das in Vegas gehört. Schick schick meine Herren. Ich hoffe ihr bringt ein wenig Gewinn mit nach Hause ;)

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  3. echt mal... Björns weiße Socken sind sofort aufgefallen ;)

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